Apr 24

Donnerstag

Fleißig und hochmotiviert wie ich bin, lese ich gerade das wundervolle Stück ‘A Chaste Maid in Cheapside’ von Thomas Middleton.

Nun mag man sich fragen: Who the fuck is Thomas Middleton?!

DAS, meine lieben Liebenden, ist ein Zeitgenosse des uns allen bestens bekannten William Shakespeare. Ein erfolgreicher noch dazu! -Nebenbei kluggeschissen sei erwähnt, dass er neben eben genannter Pappnase quasi der einzige Schreiberling seiner Zeit war, der sowohl mit seinen Gedichten, als auch mit Tragödien, Komödien und wie sie alle heißen (interessiert hier eh kein Schwein und tut auch gar nix zur eigentlichen Sache) gleichermaßen hoch im Kurs stand.
Das wollt ich allerdings gar nicht näher erläutern…da ging wohl die Begeisterung mit mir durch… ;)

Entschuldigung!

Als Ausgleich zu dieser hochtrabenden literaturgeschichtlichen Anekdote kommt auch gleich der eigentliche Grund meines Ergusses:

Master Yellowhammer betritt den Raum und wendet sich an seine beiden zeternden Weibsbilder (eins seine Frau, das andere seine Tochter, die sich grade den allseits beliebten ‘Du-solltest-endlich-heiraten-und-Kinder-kriegen’-Vortrag anhören darf):
“Now, what’s the din betwixt mother and daughter, ha?” (aka: wassup?!)

Hierbei ist ‘betwixt’ Altenglisch für (-wer hätte es gedacht) ‘between’

Da drängt sich mir die Überlegung auf:
Wenn ‘between’ mal ‘betwixt’ war…hieß DAS dann vorher auch ‘beraidert’?

Bis hier her und nicht weiter, sagt die Kathrin

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