Wie man den Medien schon vielfach entnehmen konnte, sind die Änderungen klein, aber fein ausgefallen.
Über einige Funktionen habe ich mich besonders gefreut.
Die Performance ist Top. Vielen dürfte aufgefallen sein, dass das gesamte System schneller läuft. In den meisten Fällen liegt das am Support für 64Bit-Prozessoren. Das System arbeitet, soweit ein 64Bit Prozessor verfügbar ist, komplett im 64Bit-Modus. Bis auf wenige Anwendungen hat Apple seine hauseigenen Programme angepasst, auch einige andere Entwickler ziehen nun mit und rüsten ihre Software um.
Wer genauer wissen will, was genau mit 64Bit unterstützt wird und was es damit eigentlich auf sich hat, sollte sich diesen Link noch anschauen. Dort gibt es ebenso ein Tool, mit dem man feststellen kann, ob man einen 64-bittigen Prozessor oder sogar einen 64Bit-Kernel hat. Oder hier bei Apple als Tabelle.

Symbolvorschau für Bilddateien. Diese ist besonders auf dem Schreibtisch sehr schön anzuschauen und sogar die Icon-Größe ist einstellbar. Top!

Aktuellen Ordner durchsuchen. Bei Suchvorgängen im Finder, kann man endlich einstellen, dass der aktuelle Ordner nach dem Suchbegriff durchforstet wird und nicht wie bisher, der gesamte Mac.

Mehr freier Festplattenspeicher nach dem Upgrade. Viele Nutzer haben berichtet, dass sie mehr Speicherplatz frei haben nach dem Upgrade. Die Zahlen schwanken sehr, so habe ich Werte von 7 bis 17 Gigabyte lesen können. Welche Daten hierbei genau rausgefallen sind, konnte bisher noch niemand glaubwürdig erläutern. Mir selbst scheinen 17Gb auch etwas hochgegriffen.
Ich selbst kann leider keine Auskunft darüber treffen, da auf meinem System immer ca. 100Gb frei waren und ich wirklich nur grob schätzen könnte.
Der Preis von etwa 30€ für eine Upgrade-Version hat mich doch sehr positiv überrascht und ich finde, viel mehr sollte man für eine aktualisierte Version eines Betriebssystem auch nicht bezahlen müssen. Ich für meinen Teil würde einen Preis von etwa der hälfte der normalen Retail-Version als angemessen ansehen. Natürlich würde das keinen Sinn mehr machen, wenn der erste Release erst ein halbes Jahr her ist. Zudem sollte eine Änderung respektive eine Verbesserung des Systems schon recht deutlich erkennbar sein.
Zugegebener Maßen wir ich anfangs etwas skeptisch, was die Neuerungen betrifft. Genauso gut hätte man beim Vorgänger bleiben können. Wenn man es aber als ein Nice-to-have ansieht und den geringen Preis berücksichtigt, sollte man getrost umsteigen. Zudem hat man auf neueren Systemen tatsächlich einen deutlichen Performance-Gewinn.
Bei älteren Macs sollte man hingegen eher vorsichtig sein, da mit 10.6 auch endgültig der Umstieg auf Intel-only-Code vollzogen wurde. Das heißt, man wird vermutlich in Zukunft immer weniger Universal-Binarys finden, die mit den alten G-Modellen noch kompatibel sind.
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