<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Evilism[DOT]com &#187; Technik</title>
	<atom:link href="http://www.evilism.com/category/allgemeines/technik-allgemeines/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.evilism.com</link>
	<description>Das Böse hat einen neuen Namen...und wir sind zu viert!</description>
	<lastBuildDate>Mon, 19 Dec 2011 16:46:43 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.4</generator>
		<item>
		<title>InfoPath Code-behind wiederherstellen</title>
		<link>http://www.evilism.com/2011/06/09/infopath-code-behind-wiederherstellen/</link>
		<comments>http://www.evilism.com/2011/06/09/infopath-code-behind-wiederherstellen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 09:58:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lenny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[.net]]></category>
		<category><![CDATA[application]]></category>
		<category><![CDATA[code]]></category>
		<category><![CDATA[decompile]]></category>
		<category><![CDATA[disassemble]]></category>
		<category><![CDATA[dotnet]]></category>
		<category><![CDATA[fail]]></category>
		<category><![CDATA[framework]]></category>
		<category><![CDATA[infopath]]></category>
		<category><![CDATA[microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[office]]></category>
		<category><![CDATA[programmieren]]></category>
		<category><![CDATA[recovery]]></category>
		<category><![CDATA[visual studio]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.evilism.com/?p=626</guid>
		<description><![CDATA[Problem: Hat man ein InfoPath Form mit Code hintendran, wird dieser standardmäßig als Projekt-Datei im Verzeichnis des Users abgelegt. Beispiel: C:\Users\&#60;Benutzername&#62;\InfoPath-Projekte\Projektname\meinProjekt.csproj Beim Speichern, wird der Code in eine DLL kompiliert und in das Formular gepackt. Ohne diesen Ordner kann InfoPath das Formular also nicht mehr mit Code versehen. Lösung: Wenn man nun weiß, dass sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Problem:</strong></p>
<p>Hat man ein InfoPath Form mit Code hintendran, wird dieser standardmäßig als Projekt-Datei im Verzeichnis des Users abgelegt.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<blockquote><p>C:\Users\&lt;Benutzername&gt;\InfoPath-Projekte\Projektname\meinProjekt.csproj</p></blockquote>
<p>Beim Speichern, wird der Code in eine DLL kompiliert und in das Formular gepackt. Ohne diesen Ordner kann InfoPath das Formular also nicht mehr mit Code versehen.</p>
<p><strong>Lösung:</strong></p>
<p>Wenn man nun weiß, dass sich hinter einer InfoPath.xsn eigentlich ein cab-Archiv verbirgt, kann man die Dateiendung anpassen und sich die DLL aus dem Archiv extrahieren.</p>
<p>Mit Hilfe des &#8220;<a title="Dotnet Reflector" href="http://www.reflector.net/" target="_blank">.NET Reflector</a>&#8221; <a title="Wikipedia: &quot;Disassembler&quot;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Disassembler" target="_blank">Disassemblers</a> kann man sich dann aus der DLL die Projekt-Datein wiederbeschaffen! Das Tool funktioniert stand-alone und kann auch als Add-In in Visual Studio integriert werden. Das exportieren der Dateien war bei meinem Test auch mit der 14-Tage-Testversion möglich. In der kleinen Version als stand-alone Applikation kostet es aber auch nur schmale <strong>25€</strong>. Den meisten Entwicklern dürfte eine solche Desaster-Recovery schon so viel wert sein <img src='http://www.evilism.com/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wenn man die Dateien hat, kann man sie einfach wieder mit dem Formular in InfoPath verknüpfen.</p>
<p>Leider ist die Übersetzung m.E. nicht ganz lupenrein.</p>
<p>Beispiel (C#):</p>
<blockquote><p>// aus<br />
int i = 1<br />
switch (i)<br />
{<br />
case 1: doSomething; break;<br />
case 2: doNothing; break;<br />
}</p>
<p>// wird<br />
switch (1)<br />
{<br />
case 1: doSomething; return;<br />
case 2: doNothing; return;<br />
}</p></blockquote>
<p>An dieser Stelle sind das nur &#8220;Schönheitsfehler&#8221;, man sollte aber auf alle Fälle nochmal über den Code schauen, bevor man ihn wieder irgendwo einbaut.</p>
<p>Aber auf jeden Fall ist das in meinen Augen besser, als keinen Code mehr zu haben <img src='http://www.evilism.com/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
<strong>Noch als Anmerkung:</strong></p>
<p>Theoretisch müsste es auch möglich sein, die DLL aus einer Vorgängerversion des Formular wieder in das cab-File zu packen, wenn man keine Änderungen am Code vorgenommen hat und auch in Zukunft nichts verändern möchte. Ist aber etwas tricky denke ich und InfoPath wird jedesmal meckern, weil er die Projekt-Dateien nicht findet.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.evilism.com/2011/06/09/infopath-code-behind-wiederherstellen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fünfzig Frei-SMS mit der &#8220;Mein O2&#8243;-App</title>
		<link>http://www.evilism.com/2011/06/03/funfzig-frei-sms-mit-der-mein-o2-app/</link>
		<comments>http://www.evilism.com/2011/06/03/funfzig-frei-sms-mit-der-mein-o2-app/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 05:33:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lenny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA["mein o2"]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[messages]]></category>
		<category><![CDATA[O2]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>
		<category><![CDATA[sms]]></category>
		<category><![CDATA[sparen]]></category>
		<category><![CDATA[web2sms]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.evilism.com/?p=623</guid>
		<description><![CDATA[Wer einen O2-Tarif mit Internet-Pack-Option (Handy-Surf-Flatrate) hat, kann mit der &#8220;Mein O2&#8243;-App aus dem Android Market einige Frei-SMS verschicken. Die Option in der App nennt sich Web2SMS und das Kontingent wird zu jedem Ersten des Monats wieder aufgefrischt. Bei meinem Internet-Pack-M Plus sind das jeden Monat 50 freie SMS und mit meinem O2 o-Tarif spare [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer einen O2-Tarif mit <em>Internet-Pack-Option</em> (Handy-Surf-Flatrate) hat, kann mit der &#8220;Mein O2&#8243;-App aus dem Android Market einige Frei-SMS verschicken.</p>
<p>Die Option in der App nennt sich <em>Web2SMS </em>und das Kontingent wird zu jedem Ersten des Monats wieder aufgefrischt.</p>
<p>Bei meinem <em>Internet-Pack-M Plus</em> sind das jeden Monat 50 freie SMS und mit meinem O2 o-Tarif spare ich damit jeden Monat 7,50€ (0,15€/SMS).</p>
<p>Versenden muss man wohl direkt aus der App, oder über die O2-Webseite. Verschickt man per App, findet man die abgesendeten Messages aber auch in Android&#8217;s hauseigener SMS-App.</p>
<p>Eigentlich eine coole Sache, wie ich finde&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.evilism.com/2011/06/03/funfzig-frei-sms-mit-der-mein-o2-app/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mobilbox Pro für Android endlich verfügbar</title>
		<link>http://www.evilism.com/2010/09/01/mailbox-pro-fur-android-endlich-verfugbar/</link>
		<comments>http://www.evilism.com/2010/09/01/mailbox-pro-fur-android-endlich-verfugbar/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 16:38:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lenny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[android]]></category>
		<category><![CDATA[anrufbeantworter]]></category>
		<category><![CDATA[mailbox]]></category>
		<category><![CDATA[milestone]]></category>
		<category><![CDATA[mobilbox]]></category>
		<category><![CDATA[Voicemail]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.evilism.com/?p=566</guid>
		<description><![CDATA[Als ich noch während meiner Vertragslaufzeit bei T-Mobile schon die Nase voll hatte vom iPhone, hatte ich mich kurzerhand entschlossen auf ein Android-Gerät umzusteigen. Bisher gab es in diesem Zusammenhang eigentlich auch keinen nennenswerten Wermutstropfen. Dennoch viel mir irgendwann auf, dass viele Android-User ihre Visual Voicemail vermissen. Ich selbst habe diese Funktion nie genutzt. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich noch während meiner Vertragslaufzeit bei T-Mobile schon die Nase voll hatte vom iPhone, hatte ich mich kurzerhand entschlossen auf ein Android-Gerät umzusteigen.</p>
<p>Bisher gab es in diesem Zusammenhang eigentlich auch keinen nennenswerten Wermutstropfen.</p>
<p>Dennoch viel mir irgendwann auf, dass viele Android-User ihre Visual Voicemail vermissen. Ich selbst habe diese Funktion nie genutzt. Aber interessant wäre es natürlich schon den Dienst auch unter Android nutzen zu können (weil es geht).</p>
<p>Einigen Suchanfragen an Google zu folge, gibt es sogar eine passende App im Market, allerdings ist diese nur für Kunden in den USA nutzbar und steht hierzulande nicht zur Verfügung.</p>
<p>Im Kundencenter von T-Mobile.de kann man neben der Visual Voicemail auch zwischen der Standard-Sprachbox (Benachrichtigung per SMS) und einer ominösen &#8220;Mobilbox Pro&#8221; wählen. Ohne App ist diese aber genauso viel wert, wie die Visual Voicemail.</p>
<p><strong>Das hat nun aber ein Ende! </strong>Es gibt nun endlich eine vollwertige Mobilbox Pro App im Market; direkt von den Entwicklern der Telekom. w00t!</p>
<p>Ich habe das Tool kurz getestet und es für gut befunden. Nachdem ich den Anruf verpasst habe, bekomme ich direkt eine Meldung in der Notificationbar, dass ich eine neue Nachricht erhalten habe. Diese kann man von dort ohne Umwege abspielen und dabei sogar direkt den Lautsprecher anschalten. Es wird gleich angezeigt, wer angerufen hat, sogar mit Bild und Anrufzeit.</p>
<p>Ein Nachteil ist bisher, dass man nun in Android zwei Meldungen bekommt. Einmal die von Android selbst und einmal die von der Mobilbox-App. Die App scheint zudem bei aktiviertem WLAN nicht zu funktionieren, sondern besteht wohl zumindest auf eine EDGE/UMTS-Verbindung. Das ist jetzt aber bisher nur eine Vermutung, getestet habe ich es noch nicht über alle Verbindungswege.</p>
<p>Näheres zur Mobilbox Pro findet man auf den <a title="Mobilbox Pro auf T-Mobile.de" href="http://www.t-mobile.de/mobilboxpro/0,19481,22747-_,00.html" target="_blank">Seiten von T-Mobile.de</a>.</p>
<p>Wie das Ganze ausschaut könnt ihr noch auf <a title="Mobilbox Pro auf Mobiflip.de" href="http://www.mobiflip.de/2010/08/mobilbox-pro-telekom-bringt-visual-voicemail-auf-android-smartphones/" target="_blank">mobiflip.de</a> bewundern.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.evilism.com/2010/09/01/mailbox-pro-fur-android-endlich-verfugbar/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Spanner im Computer</title>
		<link>http://www.evilism.com/2010/07/21/der-spanner-im-computer/</link>
		<comments>http://www.evilism.com/2010/07/21/der-spanner-im-computer/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 10:12:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lenny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[social-networking]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.evilism.com/?p=533</guid>
		<description><![CDATA[Die Rheinpfalz berichtete am Samstag über einen 44-jährigen Hacker, der sich über das Internet Zugriff auf Webcams von Jugendlichen verschafft hatte. Seine Zielgruppe waren junge, attraktive Mädchen. Allein aus diesem Kontext heraus kann man erahnen, dass einigen Lesern sicherlich direkt übel wurde. Es werden sich sicher auch etliche Fragen ergeben haben: Wieso ist es möglich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rheinpfalz berichtete am Samstag über einen 44-jährigen Hacker, der sich über das Internet Zugriff auf Webcams von Jugendlichen verschafft hatte. Seine Zielgruppe waren junge, attraktive Mädchen.</p>
<p>Allein aus diesem Kontext heraus kann man erahnen, dass einigen Lesern sicherlich direkt übel wurde. Es werden sich sicher auch etliche Fragen ergeben haben:</p>
<ul>
<li>Wieso ist es möglich sich so einfach Zugriff zu verschaffen?</li>
<li>Ist das Internet wirklich so unsicher wie es hier angedeutet wird?</li>
<li>Wie kann ich  meine Kinder vor so etwas schützen?</li>
<li>Wieso hat man das nicht direkt bemerkt und eine Sperre etabliert?</li>
</ul>
<p>Leider wurden die technischen Aspekte im Artikel der Rheinpfalz nicht so sehr beleuchtet. Daher möchte ich versuchen vielleicht den ein oder anderen dieser Aspekte auch noch zu erhellen.</p>
<p><span id="more-533"></span></p>
<p>Die Vorgehensweise des Täters war recht durchdacht. So hat er sich z.B. seine Ziele aus sozialen Netzwerken herausgefischt. Im Vordergrund standen wohl Alter und Aussehen als Merkmale. Soweit ich weiß, ist nicht weiter bekannt, auf welchen Plattformen er gesucht hat. Beide Merkmale lassen sich aber in nahezu allen sozialen Netzen filtern.</p>
<p>Wichtig ist an dieser Stelle die Tatsache, dass diese Informationen für Jedermann öffentlich sind. Das heißt also, sie sind zumindest für jeden lesbar, der einen Account auf der Plattform hat. Dazu kommt eben, dass nicht alle Benutzer nur &#8220;nett&#8221; sind, sondern es ist eben auch ein ganzer Brocken schwarzer Schaafe mit an Bord.</p>
<p>Nachdem die &#8220;Zielgruppe&#8221; also zusammengestellt wurde, folgt im Grunde der wichtigste Schritt. Laut Berichten hat der Täter einen Trojaner verwendet, um die Webcams &#8220;fernzusteuern&#8221;. Nun sollte man über einen Trojaner wissen, dass er sich nicht selbst verteilt und auch nicht von allein aktiv wird. Er muss also explizit von einem Benutzer auf dem Rechner ausgeführt werden.</p>
<p>Um dies zu erreichen, so vermute ich, hat der Fernspanner entweder eine Direktnachricht mit Link zum Trojaner, oder eine E-Mail mit angehängtem Trojaner versendet. Der Inhalt dieser Nachricht muss derart hohen Anreiz schaffen, dass Jemand (so doof ist und) die angehängte Datei startet.</p>
<p><strong>Update</strong>: Offenbar hat der Täter seinen Trojaner als Bild-Datei getarnt. Danach soll er  sich Zugang zu einem ICQ-Account eines Schülers verschafft haben, um so in dessen Namen den Trojaner leichter verbreiten zu können.</p>
<p>Der Rest ist, zumindest aus technicher Sicht, trivial: Der Trojaner meldet sich bei der Gegenstelle auf dem Rechner des Spanners und übermittelt Daten, wie IP-Adresse, Webcam-Bilder, etc. pp.  Auf diesem Wege hätte man also auch noch weitere persönliche Daten transportieren können. Das war aber wohl nicht das Ziel des Täters, denn dieser wollte offensichtlich nur spannen.</p>
<p>Im Übrigen hat natürlich nicht jeder PC eine Kamera installiert. Diesen Umstand kann man durch das Gießkannenprinzip minimieren: Je öfter ich meinen Trojaner verschicke, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich mein Trojaner mit einer Webcam meldet. Ein weiteres Indiz sind die Profilbilder oder Photos aus Alben der Benutzer in den sozialen Netzwerken. Webcam-Bilder haben immer eine besondere Charakteristik, was Aufnahmewinkel, Lichtverhältnisse, Farbsättigung und Auflösung angeht.</p>
<ul>
<li>In Bilderserien ist der Aufnahmewinkel immer derselbe</li>
<li>Bei schlechten Lichtverhältnissen werden die Bilder oft körnig und unscharf</li>
<li>Farben sind entweder übersteuert und verzerrt oder sehr blass</li>
<li>Die Auflösung bewegt sich aufgrund der kompakten Bauweise i.d.R.  im Rahmen &lt;=2 Megapixel</li>
</ul>
<p>Aufmerksam machte schließlich ein 16-jähriges Mädchen auf den Trojaner, indem es sich bei einem Bekannten beschwerte, dass ihr Rechner so langsam geworden sei. Bei dem Bekannten handelte es sich wohl um einen &#8220;Experten&#8221;, dem es möglich war den Trojaner ausfindig zu machen, wonach diese Informationen an die Polizei weitergeleitet wurden. Nachdem der Täter ausfindig gemacht wurde, fanden die Ermittler einige der Webcam-Bilder auf seinem Rechner. In einem Interview des Radiosenders SWR1 RP heute morgen, beteuerte das Mädchen in Zukunft besser auf seinen Umgang mit persönlichen Daten im Netz Acht zu geben und keine Nachrichten/Einladungen mehr von Fremden unachtsam zu öffnen/anzunehmen.</p>
<p>Nach den Pressemeldungen zu urteilen gab es keine eindeutigen Hinweise auf kinderpornographische Hintergründe. Allerdings dürfte das mitunter darauf zurück zu führen sein, dass sich nicht gerade jedes 16-jährige Mädchen vor dem laufenden PC auszieht. Zumindest nicht nach meinem aktuellen Weltbild. Ob es tatsächlich das Ziel des Täters gewesen ist solche Bilder zu ergattern, möchte ich an dieser Stelle lieber  nicht beurteilen.</p>
<p><strong>Was kann man tun?</strong></p>
<p>Stichwort <strong>Medienkompetenz</strong></p>
<p>Sowohl Eltern, als auch Kindern sollten den sicheren Umgang mit dem Medium Internet erlernen. Ich darf schließlich auch nicht am öffentlichen Verkehr mit einem PKW teilnehmen, wenn ich keinen Führerschein habe. Als Radfahrer brauche ich zwar keinen Führerschein, aber die Wahrscheinlichkeit, dass ich über den Haufen gefahren werde, wenn ich mich nicht an die StVO halte, ist sehr hoch.</p>
<p>Wenn jemand eine der Nachrichten, mit dem Hinweis auf einen Trojaner,  hätte deuten können und den Absender an die Betreiber des sozialen Netzwerks gemeldet hätte, wäre ein Eingreifen seitens der Polizei vielleicht schon früher möglich gewesen.</p>
<p>Man merkt an diesem letzten Satz, viel &#8220;hätte&#8221;, &#8220;wenn&#8221; und &#8220;können&#8221; führen leider in Wirklichkeit nicht zum gewünschten Ergebnis. Man muss also noch etwas tun, bzw. nicht tun, denn gegen das Öffnen einer Datei seitens des Benutzers gibt es nunmal keinen Schutz. Gängige Betriebssysteme warnen sogar beim Öffnen möglicher gefährlicher Dateitypen. Leider stumpft man ab, wenn man immerzu gefragt wird, ob man die Datei XY denn wirklich ausführen möchte, obwohl man das zuvor auch schon zig mal bestätigt hat.</p>
<p>Es gilt also dennoch einen kühlen Kopf zu bewahren und einzuschätzen, was sicher ist und was nicht. Dazu benötigt man ein gewisses Maß an Know-How und Fingerspitzengefühl.</p>
<p>Stichwort <strong>Antiviren-Programme</strong></p>
<p>Was man im Volksmund unter dem Begriff Antivieren-Programme so schlicht zusammenfasst, ist eigentlich doch sehr breit gefächert: Viren, Würmer, Trojaner, Malware, Popups, Werbung, alles Böse&#8230;</p>
<p>Im Grunde gibt es an Software für jedes einzelne Töpfchen auch ein Deckelchen. Das kann mit unter dazu führen, dass der Rechner seine eigentlichen Aufgaben deutlich langsamer ausführt. Selbiges kann auch für All-In-One-Lösungen wie &#8220;Internet Security Suites&#8221; gelten. Das ist dann so wie Kondome beim Geschlechtsverkehr; es ist umständlich, aber es ist relativ sicher!</p>
<p>Ich selbst habe mich daher entschlossen nur das nötigste in Form eines einfachen Antiviren-Programms zu installieren. Diese decken den Bedarf an Abwehr gegen Viren und Würmer, die ja in der Lage sind sich selbst zu verbreiten, ab. Soweit möglich würde ich auch noch empfehlen zumindest die Windows-Firewall zu aktivieren; das ist besser als nichts.<br />
Bei dieser Variante gehe ich davon aus, dass ich selbst in der Lage bin zu beurteilen, welche Dateien ich sicher öffnen kann und welche nicht. Die Analogie hier wäre vielleicht <em>Persona</em>; wenn das rote Lichtchen angeht, schläft eben jeder auf seiner Seite des Bettes und ansonsten verlasse ich mich darauf, dass ich nicht zu den 6% aus der Fehlerquote gehöre.</p>
<p>Eigentlich wollte ich noch mehr detailliertere Tipps geben, aber ich glaube diese würden ihr Ziel verfehlen. Im Nachhinein betrachtet wird sich ein Teenager kaum Gedanken um die Sicherheit seines PC&#8217;s machen wollen. Daher ist der Artikel wohl eher auch an Eltern gerichtet. <a title="Kinkon" href="http://www.kinkon.de/de/kinkon/faq/" target="_blank">Informiert</a> euch!</p>
<p>Die <strong>sicherste Methode</strong> ist übrigens die Webcam einfach abzukleben, da die meisten diese wohl eher nicht dauerhaft nutzen. Wie das am besten funktioniert zeige ich euch dann im nächsten Beitrag <img src='http://www.evilism.com/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&#8220;I read your email&#8221; war gestern, heute ist &#8220;I&#8217;m watching you live on the internet&#8221; angesagt, Breitband sei Dank.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.evilism.com/2010/07/21/der-spanner-im-computer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Umstieg auf Snow Leopard (10.6)</title>
		<link>http://www.evilism.com/2009/09/28/umstieg-auf-snow-leopard-10-6/</link>
		<comments>http://www.evilism.com/2009/09/28/umstieg-auf-snow-leopard-10-6/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 20:52:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lenny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.evilism.com/?p=389</guid>
		<description><![CDATA[Wie man den Medien schon vielfach entnehmen konnte, sind die Änderungen klein, aber fein ausgefallen. Über einige Funktionen habe ich mich besonders gefreut. Die Performance ist Top. Vielen dürfte aufgefallen sein, dass das gesamte System schneller läuft. In den meisten Fällen liegt das am Support für 64Bit-Prozessoren. Das System arbeitet, soweit ein 64Bit Prozessor verfügbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie man den Medien schon vielfach entnehmen konnte, sind die Änderungen klein, aber fein ausgefallen.</p>
<p>Über einige Funktionen habe ich mich besonders gefreut.</p>
<p><strong>Die Performance ist Top</strong>. Vielen dürfte aufgefallen sein, dass das gesamte System schneller läuft. In den meisten Fällen liegt das am Support für 64Bit-Prozessoren. Das System arbeitet, soweit ein 64Bit Prozessor verfügbar ist, komplett im 64Bit-Modus. Bis auf wenige Anwendungen hat Apple seine hauseigenen Programme angepasst, auch einige andere Entwickler ziehen nun mit und rüsten ihre Software um.</p>
<p>Wer genauer wissen will, was genau mit 64Bit unterstützt wird und was es damit eigentlich auf sich hat, sollte sich <a title="Startup Mode Selector" href="http://www.ahatfullofsky.comuv.com/English/Programs/SMS/SMS.html" target="_blank">diesen Link</a> noch anschauen. Dort gibt es ebenso ein Tool, mit dem man feststellen kann, ob man einen 64-bittigen Prozessor oder sogar einen 64Bit-Kernel hat. Oder <a title="Apple Prozessoren" href="http://support.apple.com/kb/HT3696" target="_blank">hier bei Apple</a> als Tabelle.</p>
<p><a href="http://www.ahatfullofsky.comuv.com/English/Programs/SMS/SMS.html"><img class="aligncenter size-medium wp-image-402" title="64bit" src="http://www.evilism.com/wp/wp-content/uploads/2009/09/64bit-300x183.png" alt="64bit" width="300" height="183" /></a></p>
<p><strong>Symbolvorschau für Bilddateien</strong>. Diese ist besonders auf dem Schreibtisch sehr schön anzuschauen und sogar die Icon-Größe ist einstellbar. Top!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-403" title="Schreibtisch Symbol Vorschau" src="http://www.evilism.com/wp/wp-content/uploads/2009/09/schreibtisch-symbol-vorschau.png" alt="Schreibtisch Symbol Vorschau" width="230" height="298" /></p>
<p><strong>Aktuellen Ordner durchsuchen</strong>. Bei Suchvorgängen im Finder, kann man endlich einstellen, dass der aktuelle Ordner nach dem Suchbegriff durchforstet wird und nicht wie bisher, der gesamte Mac.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-404" title="screen-capture-finder" src="http://www.evilism.com/wp/wp-content/uploads/2009/09/screen-capture-finder-300x233.png" alt="screen-capture-finder" width="300" height="233" /></p>
<p><strong>Mehr freier Festplattenspeicher</strong> nach dem Upgrade. Viele Nutzer haben berichtet, dass sie mehr Speicherplatz frei haben nach dem Upgrade. Die Zahlen schwanken sehr, so habe ich Werte von 7 bis 17 Gigabyte lesen können. Welche Daten hierbei genau rausgefallen sind, konnte bisher noch niemand glaubwürdig erläutern. Mir selbst scheinen 17Gb auch etwas hochgegriffen.</p>
<p>Ich selbst kann leider keine Auskunft darüber treffen, da auf meinem System immer ca. 100Gb frei waren und ich wirklich nur grob schätzen könnte.</p>
<p><strong>Der Preis </strong>von etwa 30€ für eine Upgrade-Version hat mich doch sehr positiv überrascht und ich finde, viel mehr sollte man für eine aktualisierte Version eines Betriebssystem auch nicht bezahlen müssen. Ich für meinen Teil würde einen Preis von etwa der hälfte der normalen Retail-Version als angemessen ansehen. Natürlich würde das keinen Sinn mehr machen, wenn der erste Release erst ein halbes Jahr her ist. Zudem sollte eine Änderung respektive eine Verbesserung des Systems schon recht deutlich erkennbar sein.</p>
<p>Zugegebener Maßen wir ich anfangs etwas skeptisch, was die Neuerungen betrifft. Genauso gut hätte man beim Vorgänger bleiben können. Wenn man es aber als ein Nice-to-have ansieht und den geringen Preis berücksichtigt, sollte man getrost umsteigen. Zudem hat man auf neueren Systemen tatsächlich einen deutlichen Performance-Gewinn.</p>
<p>Bei älteren Macs sollte man hingegen eher vorsichtig sein, da mit 10.6 auch endgültig der Umstieg auf Intel-only-Code vollzogen wurde. Das heißt, man wird vermutlich in Zukunft immer weniger Universal-Binarys finden, die mit den alten G-Modellen noch kompatibel sind.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.evilism.com/2009/09/28/umstieg-auf-snow-leopard-10-6/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Video: OpenID-Login mit Yiid</title>
		<link>http://www.evilism.com/2009/09/05/video-openid-login-with-yiid/</link>
		<comments>http://www.evilism.com/2009/09/05/video-openid-login-with-yiid/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 17:43:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lenny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Apache]]></category>
		<category><![CDATA[login]]></category>
		<category><![CDATA[openid]]></category>
		<category><![CDATA[Redirect]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Vimeo]]></category>
		<category><![CDATA[Yiid]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.evilism.com/?p=368</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem ich nun schon öfter über OpenID berichtet habe, wollte ich auch mal zeigen, wie genau der Login von statten geht. Zugleich habe ich die Chance genutzt, um die neue Funktion &#8220;Bildschirmaufnahme&#8221; unter Snow Leopard zu testen. Noch kurz einige Worte zum verwendeten Setup: WordPress Installation mit OpenID-Plugin auf einem VMware-Server Eigene Domain mit eingerichtetem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich nun schon öfter über OpenID berichtet habe, wollte ich auch mal zeigen, wie genau der Login von statten geht.</p>
<p>Zugleich habe ich die Chance genutzt, um die neue Funktion &#8220;Bildschirmaufnahme&#8221; unter Snow Leopard zu testen.</p>
<p>Noch kurz einige Worte zum verwendeten Setup:</p>
<ul>
<li>WordPress Installation mit OpenID-Plugin auf einem VMware-Server</li>
<li>Eigene Domain mit eingerichtetem Apache-Rediret zur Yiid-URL</li>
<li>Yiid.com ist also der eigentliche OpenID-Provider</li>
</ul>
<p>Hier nun das Video:<br />
<object width="450" height="281" data="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6423202&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6423202&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/6423202">Fast OpenID-Login</a> from <a href="http://vimeo.com/weipah">weipah</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.evilism.com/2009/09/05/video-openid-login-with-yiid/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>OpenID-Sign-In trotz Weiterleitung</title>
		<link>http://www.evilism.com/2009/08/17/openid-sign-in-trotz-weiterleitung/</link>
		<comments>http://www.evilism.com/2009/08/17/openid-sign-in-trotz-weiterleitung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 08:15:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lenny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Domain]]></category>
		<category><![CDATA[login]]></category>
		<category><![CDATA[openid]]></category>
		<category><![CDATA[Redirect]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterleitung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.evilism.com/?p=339</guid>
		<description><![CDATA[In einem meiner vorherigen Posts habe ich beschrieben, wie man recht einfach eine Weiterleitung über den Apache-Webserver einrichtet. In der Praxis nutze ich diesen Apache-Redirect, um meine neue Domain marklenhardt.de auf mein Yiid-Profil weiter zu leiten. Das funktioniert soweit ohne Probleme und ohne nennenswerte Verzögerung. Nun ist mir noch aufgefallen, dass ich sogar meine Domain [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem meiner <a title="Apache2 redirect einrichten" href="http://www.evilism.com/?p=334" target="_blank">vorherigen Posts</a> habe ich beschrieben, wie man recht einfach eine Weiterleitung über den Apache-Webserver einrichtet.</p>
<p>In der Praxis nutze ich diesen Apache-Redirect, um meine neue Domain <em>marklenhardt.de</em> auf mein Yiid-Profil weiter zu leiten. Das funktioniert soweit ohne Probleme und ohne nennenswerte Verzögerung.</p>
<p>Nun ist mir noch aufgefallen, dass ich sogar meine Domain als login für OpenID verwenden kann. D.h. ich logge mich ganz einfach mit <em>marklenhardt.de </em>ein und es wird ordnungsgemäß abgefragt, ob ich bereits bei yiid.com eingeloggt bin.</p>
<p>Für mich persönlich ist das ein weiteres Indiz dafür, dass OpenID einfach eine tolle Sache ist. Vorallem auch, weil es für den Anwender transparent ist und er es unkompliziert anwenden kann.</p>
<p>Wer noch mehr über OpenID erfahren möchte, sollte sich den <a title="Wikipedia-Artikel zu OpenID" href="http://de.wikipedia.org/wiki/OpenID" target="_blank">Wiki-Artikel</a> anschauen, oder die offizielle Webseite der <a title="OpenID Foundation" href="http://openid.net/" target="_blank">OpenID Foundation</a>.</p>
<p>Falls jemand noch auf der Suche einem guten kostenlosen OpenID-Provider ist, der noch viel mehr Möglichkeiten bietet als nur OpenID-Sign-In, sollte derjenige unbedingt noch bei <a title="Yiid.com-Invite" href="http://weipah.yiid.com/invite" target="_blank">yiid.com</a> vorbeischauen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.evilism.com/2009/08/17/openid-sign-in-trotz-weiterleitung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>iPhone OS vs. Symbian S60 3rd</title>
		<link>http://www.evilism.com/2009/08/13/iphone-os-vs-symbian-s60-3rd/</link>
		<comments>http://www.evilism.com/2009/08/13/iphone-os-vs-symbian-s60-3rd/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 07:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lenny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Mac]]></category>
		<category><![CDATA[mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Navigation]]></category>
		<category><![CDATA[Symbian]]></category>
		<category><![CDATA[sync]]></category>
		<category><![CDATA[Synchronisation]]></category>
		<category><![CDATA[Vergleich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.evilism.com/?p=328</guid>
		<description><![CDATA[Anbei möchte ich kurz die beiden OS in verschiedenen Funktionen vergleichen, um zu zeigen, warum ich auf Symbian umgestiegen bin und welche Unterschiede mir dabei im Nachhinei besonders aufgefallen sind. Erfahrungswerte mit iPhone OS beziehen sich auf das original iPhone (1ste Generation), wobei das OS 3.0 natürlich, bis auf wenige Features (GPS, MMS, etc.) identisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anbei möchte ich kurz die beiden OS in verschiedenen Funktionen vergleichen, um zu zeigen, warum ich auf Symbian umgestiegen bin und welche Unterschiede mir dabei im Nachhinei besonders aufgefallen sind.</p>
<p>Erfahrungswerte mit iPhone OS beziehen sich auf das <a title="iPhone erste Generation" href="http://www.testfreaks.de/handy/apple-iphone/">original iPhone</a> (1ste Generation), wobei das OS 3.0 natürlich, bis auf wenige Features (GPS, MMS, etc.) identisch ist.</p>
<p>Symbian nutze ich auf dem <a title="Testbericht zum Samsung Innov8 auf Testfreaks.de" href="http://www.testfreaks.de/handy/samsung-i8510-innov8/" target="_blank">Samsung i8510 Innov8</a> (ohne Touchscreen) mit der Firmware <em>i8510XXHHa.</em></p>
<p><strong>Menüführung</strong></p>
<p>Hier erlaubt das iPhone OS lediglich eine flache Struktur ohne Verschachtelung durch Ordner, was zum einen eine sehr simple Übersicht gewährt. Aber man hat dadurch auch Objekte ständig sichtbar, die man nur selten bis garnicht braucht.</p>
<p>Anordnen und Gruppieren lassen die Icons sich einzeln nur sehr mühsam durch verschieben über den Screen. Dabei passen 4&#215;4 Objekte auf den Bildschirm.</p>
<p>Die Standard-Struktur des Symbian ist gelinde ausgedrückt schlichtweg ein Horror! Objekte sind immer in dem Ordner, wo man sie am wenigsten vermutet. Dafür lassen sich diese auch besser anpassen, indem man auch wie beim iPhone jedes Objekt einzeln in einen Ordner verschiebt.</p>
<p>Über den Datei-Manager kann man auch mehrere Objekte markieren, jedoch auch nur sehr mühsam.</p>
<p>In diesem Punkt geben sich die beiden Systeme also nichts, d.h. man muss sich einfach entscheiden, ob man eine flache Struktur, oder eine mit Ordnern bevorzugt.<br />
<strong>Beschaffung von Software</strong></p>
<p>Bei Apple funktioniert das eigentlich ganz einfach über den AppStore. Durch das reichhaltige Angebot findet man eigentlich immer das was man sucht. Leider ist auch viel unbrauchbares dabei und man muss sich ziemlich durchwühlen. Es gibt bisher keine Test-Versionen der Anwendungen und Spiele, das heißt man muss erstmal dafür zahlen. Eine Art Geld-zurück-Garantie und die Möglichkeit Refunding sind jedoch in Planung.</p>
<p>Die größten Nachteile des Stores egeben sich bisweilen eigentlich eher für die Entwickler. Die Auflagen sind sehr streng, der Aufwand sehr hoch und anderen Berichten zufolge, herrscht oft die Willkür bei den &#8220;Approval-Tests&#8221;, die jede Anwendung bestehen muss, um endlich im Store aufgenommen zu werden.<br />
Es werden beispielsweise keine Apps geduldet, die Funktionen der hauseigenen Firmware nur kopieren oder in Teilen ergänzen.</p>
<p>Problematisch ist dieser Sachverhalt auch, wenn es um schnelle Updates der Anwendung geht. Bis zur Übernahme einer neuen Version, vergehen oftmals Tage oder gar Wochen, wobei es sich prinzipiell um exakt die gleiche App dreht, die erneut genehmigt werden muss. Das ausliefern von Bugfixes gestaltet sich also sehr schwer für den Publisher.</p>
<p>Viele Nutzer könnten dann zu Konkurrenz-Produkten überlaufen, die etwaige Fehler nicht in ihrer Anwendung haben, nur weil die Approval durch Apple zu lange gedauert hat. Gut natürlich auch für Apple, je öfter ein Nutzer die Anwendung wechselt, desto mehr Geld lässt er im Store zurück.</p>
<p>Die Kosten der meistens Apps sind eher moderat, d.h. sie schwanken von 0,99€ bis etwa 10€. Neuere GPS-gestützte Navigations-Programme verlangen etwas mehr; 70€-100€ werden hier verlangt, jedoch liegt das eher am teuren Kartenmarterial, als an der Anwendung selbst.</p>
<p>Wie sieht es nun auf dem Symbian-Markt aus?</p>
<p>Es gibt, soweit ich das überblicken konnte, keinen hauseigenen Symbian-Shop, wenn man mal vom <a title="Nokia Ovi Store" href="http://store.ovi.com/" target="_blank">Ovi-Store</a> absieht, den Nokia zur Verfügung stellt. Im Grunde kann also jeder selbst seine Anwendungen publizieren. Einschränkungen ergeben sich meist aus den recht unterschiedlichen Firmware-Version, die die Handy-Hersteller ausliefern.</p>
<p>Einige Hersteller wollen sichergehen, dass nur <em>signierte</em> Programme auf ihrem Gerät installiert werden. Es lässt sich also nicht zwangsweise jede Applikation nutzen auf dem Gerät. Viele erlauben immerhin selbstsignierte Anwendungen, gänzlich unsignierte lassen sich aber in der Regel nur auf gehackten Symbian-Versionen installieren.</p>
<p>Eine Anwendung für Symbian OS signieren zu lassen, soll aber vergleichweise einfach zu bewerkstelligen sein. D.h. Entwickler/Publisher kämpfen weniger mit Genehmigungen und können ihre Produkte leichter unter&#8217;s Volk bringen. Auf der anderen Seite hat der Anwender die Sicherheit einer &#8220;offiziell&#8221; signierten Anwendung, die er ruhigen Gewissens auf seinem Gerät installieren kann.</p>
<p>Leider ist die Programmierung von Anwendungen für Symbian OS unter den Entwicklern eher unpopulär und das obwohl eigentlich auch aktuelle Sprachen, wie beispielsweise Python, zur Verfügung stehen. Viele Entwickler sehen wohl keinen lukrativen Markt hinter Symbian OS und verzichten daher gänzlich darauf ihre Produkte für dieses System überhaupt anzubieten.</p>
<p>Die Preise der Anwendungen schanken sehr. Eine Standard-Anwendung, wie ein Twitter-Client oder etwa ein zusätzliches E-Mail-Programm kosten um die zehn Euro. Auf der anderen Seite, gibt es natürlich auch viele kostenlose Projekte, diese sind aber in den seltensten Fälle auch signiert und lassen sich somit unter Umständen nicht auf allen Symbian-Geräten installieren.</p>
<p>Bei kommerziell vertriebenen Produkten, gibt es üblicherweise eine Trial-Version zum Testen vorab. Diese sollte man meiner Meinung auf jeden Fall immer vorher testen, da es tatsächlich sein kann, dass eine Anwendung auf einem bestimmten Gerät garnicht lauffähig ist, oder es zu unerwarteten Nebeneffekten kommt.</p>
<p>Zur Ergänzung möchte ich noch kurz erwähnen, dass unter Symbian alle Anwendungen auch im Hintergrund laufen können. Auf diese Weise lassen sich auch Hintergrundprozesse (z.B. Daemons) gestalten, die trotzdessen noch aktive Verbindungen (GSM, GPS, Bluetooth, WLAN) aufrechterhalten können.<br />
Unter iPhone ist diese Art von Prozess bisher nicht möglich, da Apple diese Funktionalitäten, über die Programmierschnittstellen, noch nicht zur Verfügung stellt.</p>
<p>Zusammenfassend würde ich behaupten, dass der Prozess des Software-Kaufs und der -Installation auf dem iPhone deutlich einfacher gestaltet und damit viel unkomplizierter ist. Auf Symbian dagegen gibt es viele &#8220;Frickler-Lösungen&#8221;, die zwar viel mehr Möglichkeiten bieten, jedoch sehr umständlich in der Handhabe sind und damit auch für den Otto-normal-Verbraucher eher ungeeignet. Wenn man nur auf signierte Anwendungen für Symbian zurückgreift, liegt man aber auch hier auf der sicheren Seite als Anwender. Das wäre in etwa vergleichbar mit einem Autohändler, wo man eben auch ein gewisses Maß an Seriösität voraussetzt.</p>
<p><strong>Hardware</strong></p>
<p>Wie jeder weiß ist iPhone OS, wie der Name schon sagt, grundsätzlich an das <a title="iPhone-Testberichte bei Testfreaks" href="http://www.testfreaks.de/handy/apple-iphone-3gs/" target="_blank">iPhone</a> gebunden. Zwar verwendet auch der iPod Touch das selbe System und auch das angekündigte Touch-Tablet, das selbe OS. Jedoch kann man mit diesen Geräten nicht den vollen Umfang der Funktionen nutzen und auch nicht damit telefonieren.</p>
<p>Bei Symbian hingegen sieht das etwas anders aus. Auch wenn es hauptsächlich von Nokia mitgetragen wurden, kann man auf viele verschiedene Geräte und Hersteller zurückgereifen, die speziell auf die jeweilige Hardware angepasste Firmware mit Symbian nutzen.</p>
<p>Genauere Informationen zur Entstehung von Symbian Ltd. und zu den beteiligten Firmen, findet man auf der <a title="Symbian auf Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Symbian" target="_blank">Wikipedia</a>.</p>
<p><strong>Messaging</strong></p>
<p>Was mich zuvor am iPhone immerzu störte, war die miserable Texterkennung. Wenn man diese abstellt, hat man zwar eine Software-Tastatur, jedoch hinkt diese ziemlich hinterher beim schnellen Tippen.</p>
<p>Von daher bevorzuge ich die T9-gestützte Zifferntastatur meines Symbian-Handys. Aber es sind durchaus auch Symbian basierte Handys mit Touch-Screen verfügbar, für diejenigen, die lieber auf eine &#8220;echte&#8221; Tastatur verzichten wollen.</p>
<p>Was mir im Bereich Messaging noch aufgefallen ist, dass man Nachrichten (E-Mails, MMS, SMS) auch direkt an eine Gruppe senden kann. Man wählt einfach die passende Gruppe aus dem Adressbuch aus und die Adressen der Mitglieder werden automatisch übernommen. Für diese Gruppen man im übrigen auch eigene Kligeltöne zuweisen. So weiß man zum Beispiel direkt, wenn jemand von der Arbeit anruft <img src='http://www.evilism.com/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Synchronisation</strong></p>
<p>Mit dem iPhone ist man derzeit zum großteil immernoch an iTunes geknüpft. Da es iTunes derzeit nur für Windows und Mac OS gibt, ist eine Synchronisation über einen Linux-Desktop zur Zeit nicht möglich. Einen Artikel hierzu findet man z.B. <a title="iPhone-Sync-Dilemma" href="http://www.virtualpixel.de/linux/iphone-sync-dilemma" target="_blank">hier</a>, wo sich jemand schonmal Gedanken darum gemacht hat, wie man das Problem ggf. umschiffen kann.</p>
<p>Dadurch, dass Symbian etwas &#8220;offener&#8221; im Umgang mit Protokollen ist, lässt sich auch eine Synchronisation mit Linux umsetzen. Wenn man etwas googlet, findet man beispielsweise Anleitungen, wie <a title="Symbian-Linux-Sync" href="http://www.willemer.de/informatik/unix/lisync.htm" target="_blank">diese</a>. Leider muss man auch hier einräumen, dass diese Lösung für normale Endanwender recht komplizert ist.</p>
<p>Für die Synchronisation mit dem Mac gibt es z.B. das Programm &#8220;<a title="The Missing Sync for Symbian von Mark/space" href="http://www.markspace.com/products/symbian/ms-overview-mac.php" target="_blank">The Missing Sync for Symbian</a>&#8221; von <strong>mark/space</strong>. Zusammen mit einem kleinen Programm, das auf dem Handy installiert wird, kann man über die Desktop-Anwendung genau einstellen, was synchronisiert werden soll. Möglich sind einzelne Kontakte inkl. alle Nummern und Zusatzfelder, wie E-Mail-Adressen und auch die Kontaktbilder. Darüber hinaus werden im Adressbuch hinterlegte Gruppen überspielt und man kann Bilder, Musik und Videos übertragen.<br />
Die Verbindung wird dabei über Bluetooth hergestellt. Mit einem kleinen Zusatzprogramm, das für den Desktop mitgeliefert wird, lassen sich auch SMS- und Anruf-Historien einsehen.</p>
<p><strong>Navigation</strong></p>
<p>Die einfachster Art der Navigation auf beiden Systemen ist über das meistens vorinstallierte Google Maps. Notwendig ist jedoch eine Internet-Flatrate, da das Kartenmaterial heruntergeladen werden muss. Im Programm selbst muss man auf Richtungsansage mit Sprachausgabe verzichten; es bleibt bei der optischen Darstellungen.</p>
<p>Wer etwas mehr will kommt um eine spezielle Navigations-Software nicht herum. Im Grunde gibt es hier auch ein recht breites Spektrum an Möglichkeiten, jedoch muss man aufpassen, denn nicht jeder Anbieter stellt auch eine Anwendung für iPhone oder Symbian zur Verfügung.</p>
<p>Auf dem iPhone-Markt haben sich nach der Vorstellung des <a title="Testberichte zum neuen iPhone 3GS" href="http://www.testfreaks.de/handy/apple-iphone-3gs/" target="_blank">iPhone 3GS</a> nun Navigon und TomTom im AppStore etabliert. Beide liefern zwar recht ordentliche Kartennavigation, jedoch beklagen sich die Nutzer derzeit noch über Mängel in der Software. Angesprochen werden u.a. Fehler in der Anzeige während der Navigation, als auch Probleme mit der Empfangsstärke des GPS-Signals im Auto. Wobei der letzte Punkt wohl auch sehr stark abhängig ist, von der Beschaffenheit der Frontscheibe des Autos.</p>
<p>Wie es aussieht schauen sich die Hersteller aber die Probleme an und versuchen Lösungen zu finden und diese über Software-Updates zu bereinigen. Für einen ersten Start auf dem neuen Gerät also nicht schlecht.</p>
<p>Zum Thema Navigation unter Symbian werde ich demnächst noch einen eigenständigen Artikel verfassen.</p>
<p>Eins vorneweg: Es gibt auch Lösungen von weniger bekannten Herstellern, die durchaus zu gebrauchen sind.</p>
<p><em>To be continued&#8230;</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.evilism.com/2009/08/13/iphone-os-vs-symbian-s60-3rd/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Apache redirect auf externe URL</title>
		<link>http://www.evilism.com/2009/08/12/apache-redirect-auf-externe-url/</link>
		<comments>http://www.evilism.com/2009/08/12/apache-redirect-auf-externe-url/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 09:37:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lenny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Alias]]></category>
		<category><![CDATA[Apache]]></category>
		<category><![CDATA[Domain]]></category>
		<category><![CDATA[Domäne]]></category>
		<category><![CDATA[einrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Redirect]]></category>
		<category><![CDATA[Subdomain]]></category>
		<category><![CDATA[virtualhost]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterleitung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.evilism.com/?p=334</guid>
		<description><![CDATA[Aus gegebenem Anlass gibt es heute mal etwas technisches. Ich hatte vor mir eine neue Domain zu registrieren und diese dann auf eine externe URL weiterleiten zu lassen. Nachdem ich die Domain registriert hatte, habe ich mir überlegt, wie ich das am geschicktesten bewerkstelligen könnte. Dabei sind mir zwei recht einfache Wege eingefallen, die ich im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus gegebenem Anlass gibt es heute mal etwas <em>technisches</em>.</p>
<p>Ich hatte vor mir eine neue Domain zu registrieren und diese dann auf eine externe URL weiterleiten zu lassen.</p>
<p>Nachdem ich die Domain registriert hatte, habe ich mir überlegt, wie ich das am geschicktesten bewerkstelligen könnte. Dabei sind mir zwei recht einfache Wege eingefallen, die ich im Verlauf kurz erläutern möchte.</p>
<p>Zuerst noch ein Tipp zur Registrierung der Domain:</p>
<p>Viele Domain-Robots erlauben eine Registrierung von neuen Domains erst, wenn auf dem Namensserver (NS) bereits eine entsprechende Zone für die Domain angelegt wurde. Wichtig ist hierbei z.B. ein valider SOA-Eintrag (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Start_of_Authority" target="_blank">Start of Authority</a>).</p>
<p>Nach dem Einrichten der Zone und Freischaltung der Domain durch die DENIC, sind mir also zwei Möglichkeiten eingefallen eine Weiterleitung einzurichten.</p>
<p><strong>1. &#8220;Weiterleitung&#8221; über CNAME-Eintrag</strong></p>
<p>Bei dieser Variante erfolgt ein einfacher Eintrag im Nameserver.</p>
<p>Mit Hilfe von <a title="CNAME" href="http://de.wikipedia.org/wiki/CNAME" target="_blank">CNAME</a>-Einträgen, kann man Aliase für bestehende Domain-Namen anlegen.</p>
<blockquote><p>Bsp.: neue-domain.net zeigt auf subdomain.example.org</p></blockquote>
<p>Es gibt jedoch auch eine Einschränkung dieser Möglichkeit, denn es lässt sich nicht auf Unterordner weiterleiten.</p>
<blockquote><p>subdomain.example.org/folder</p></blockquote>
<p>wäre also nicht möglich als Weiterleitung.</p>
<p>Daher habe ich mich für die zweite Variante entschieden.</p>
<p>Die Lösung ist auch nicht ganz einwandfrei, da manche Domain-Besitzer es nicht gerne sehen, wenn man ohne Nachfrage einen Alias auf deren Domain anlegt. Zumindest sollte man also im Vorfeld abklären, ob diese Vorgehensweise mit dem Inhaber der Fremddomain, klar geht.</p>
<p><strong>2. Weiterleitung über Apache redirect</strong></p>
<p>Für diese Option muss im Nameserver zuerst ein A-Record existieren, der auf die IP-Adresse des Webservers zeigt.</p>
<blockquote><p>neue-domain.net zeigt auf 127.0.0.1</p></blockquote>
<p>Natürlich muss die valide externe IP-Adresse des Webservers verwendet werden.</p>
<p>Da ich für meinen Webserver nur eine IP-Adresse habe, aber trotzdem mehrere Domains schalten möchte, muss ich dafür vhost-Einträge im Apache verwenden.</p>
<p>Dieser Eintrag muss in <em>/etc/apache2/</em> erfolgen, dort gibt es in neueren Linux-Derivaten zwei Ordner &#8220;sites-available&#8221; und &#8220;sites-enabled&#8221;.</p>
<p>Zur besseren Übersicht erstellt man am besten für jede Domain eine eigene Datei in &#8220;sites-available&#8221; und macht diese über einen Symlink in &#8220;sites-enabled&#8221; verfügbar.</p>
<p>Diese Datei könnte für einen Redirekt wie folgt aussehen:</p>
<blockquote><p>&lt;VirtualHost *:80&gt;<br />
ServerName neue-domain.net<br />
ServerAlias neue-domain.net *.neue-domain.net<br />
Redirect / http://subdomain.example.org/folder<br />
&lt;/VirtualHost&gt;</p></blockquote>
<p>Alle Anfragen, die auf Port 80 mit der Domain <em>neue-domain.net</em> oder deren Subdomains ankommen werden entsprechend weitergeleitet.</p>
<p>Alternativ kann man auch die Direktive &#8220;RedirectMatch&#8221; verwenden.</p>
<blockquote><p>RedirectMatch (.*) http://subdomain.example.org$1</p></blockquote>
<p>Zur Nutzung der Redirects unter Apache2 muss <em>mod_alias</em> aktiviert sein.</p>
<p>Ich hoffe, ich konnte dem ein oder anderen mit dieser kurzen Anleitung etwas Hilfestellung geben. Für Fragen oder Ergänzungen steht wie immer die Kommentarfunktion zur Verfügung <img src='http://www.evilism.com/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.evilism.com/2009/08/12/apache-redirect-auf-externe-url/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

