Jan 26

Montag

Als Mann kann es einem durchaus mal passieren, dass man von einer Frauenrunde belächelt wird, wenn man den Unterschied zwischen den beiden Kosmetika Eyeliner und Kajal nicht kennt.

Um dieser Situation vorzubeugen habe ich mal kurz gegoogelt und bin zu folgendem Ergebniss gekommen:

Eyeliner ist in der Regel flüssig und wird am oberen Wimpernkranz aufgetragen. Er malt eher dünn und ist “schmierfest”. Somit wird er oft verwendet, um dünne, kräftige Striche mit einem hohem Kontrast zu erzielen.

Hinter dem Namen Kajal verbiergt sich ein Stift aus Wachs, Fett oder Kohle, der sich eher dazu eignet einen “Verwisch-Effekt” herbeizurufen. Er eignet sich daher eher, um Schatten darzustellen und zwar am unteren Rand des Auges.

Was aber ist dann Mascara? – Wimperntusche!

 

Wenn jemandin noch etwas besser weiß, darf sie es gerne in den Kommentaren niederschreiben ;-)

Aug 10

Sonntag

Neulich habe ich anhand meiner Musik-Datenbank etwas “herumgerechnet” und einige. wie ich finde interessante “Entdeckungen” gemacht.

Zuerst möchte ich noch darauf hinweisen, dass einige der Werte auf empirischen Beobachtungen beruhen und vielleicht nicht verallgemeinert werden können. Darüber hinaus sind Berechnungsfehler natürlich nicht ausgeschlossen.

Nun aber zu den Fakten:

  • 2712 Lieder
  • 7 Tage, 22 Stunden, 4 Minuten, 36 Sekunden Spieldauer
  • ø Lied hat 4 Minuten 12 Sekunden Spieldauer
  • Ein Album hat in der Regel 12-14 Lieder und benötigt 100-130Mb Speicherplatz.
  • Ein Album hat eine durchschnittliche Spieldauer von 60-70 Minuten.

Bei einer Encodierung von 192Kbit/s nimmt ein 4-Minuten-Titel etwa 5,6 Megabyte in Anspruch. Dazu kommt allerdings noch etwas Overhead durch ID3-Tags, Coverart, usw.

Eine Festplatte mit einer Kapazität von 160Gb (~150Gb theoretisch nutzbar, nach obligatorischer 1000/1024 Umrechnung) kann etwa 1700 Alben (z.B. á 14 Lieder zu je 4 Minuten) beherbergen.

Das war´s auch schon. Wer der Meinung ist, das irgendwelche der Werte komplett falsch sind, kann gerne einen Kommentar hinterlassen!

Jul 03

Donnerstag

Anlass dieses Beitrags ist eigentlich, dass ich heute Einkaufen war, doch dazu später mehr…

Ich habe vor längerer Zeit mal eine Sendung von Johannes B. Kerner zum Thema Deutschland und Luxus (zumindest in Teilen) gesehen. Unter anderem war auch André Rieu zu Gast und er sagte so etwas wie: “Solange wir im Supermarkt vor einem Regal mit zehn verschiedenen Sorten Chips stehen, denke ich nicht, dass es Deutschland schlecht geht [...]” (sinngemäße Wiedergabe).

Damals dachte ich, dass dies ein sehr schönes Bild ist, woran man Wohlstand erkennen kann. Auf den ersten Blick zumindest, da dies ja noch nicht bedeutet, dass es genug Abnehmer gibt, die genug Geld aufbringen können diese Waren auch zu kaufen. Im großen Ganzen dürfte das allerdings zutreffen, da in der freien sozialen Marktwirtschaft das Angebot durch die Nachfrage bestimmt wird.

Nun heute war ich aber keine Chips, sondern Duschgel kaufen. Ich hielt dies zuerst für eine leichte Aufgabe, da auf meinem Einkaufszettel nur das Wort “Duschgel” stand und ich somit frei von Restriktionen, quasi nach Lust-und-Laune-Prinzip zuschlagen konnte. Einzige Hürde, die ich im voraus vermutete, war die benötigte Anzahl von 15 Stück.
Ich gehe also in einen Drogeriemarkt einer (nach Einwohnerzahl) Großstadt um Duschgel zu kaufen. Fehlanzeige, denn ich kann von einer Sorte keine 15 Stück bekommen; maximal 5-7 wären verfügbar gewesen.

Daraufhin habe ich mich zum nächst größeren Drogeriemarkt etwas außerhalb des Zentrums bewegt, um dort nochmals mein Glück zu versuchen. Dort lächelt mich schon ein ganzer Stapel mit Duschgel im Angebot auf einer großen Palette an! Als ich nähere herantrete sehe ich, dass es sich sogar im Doppelpackungen handelt, die sogar noch preisreduziert sind. Ich werfe acht Stück in einen Karton und begebe mich in Richtung Kasse, da stehe ich plötzlich direkt vor einem ganzen Regal voller Duschgel und diverser anderer Körperhygieneartikel!
Beim Anblick dieses Regals ist mir dann aufgefallen, dass es eigentlich garkein schnödes Duschgel mehr zu kaufen gibt. Selbst das, welches ich in der Hand halte nicht. Überall sind Zusatzstoffe enthalten, die für ein “besonderes Wohlbefinden” und der Gleichen mehr sorgen sollen. Da kommen Inhaltsstoffe zutage, die andere sich beim Frühstück auf´s Brot schmieren. Wer braucht so etwas? Ich ging kopfschüttelnd zur Kasse.

Lobend erwähnen wollte ich ander Stelle noch die Nivea for men Serie. Da gibt es, verglichen mit dem gesamtem Sortiment an Duschgels, nicht viele Ausweichmöglichkeiten. Darum ist das Produkt wohl auch an Männer gerichtet. Es soll sauber machen beim Duschen und nicht zu 13,4% aus Oliven bestehen, die ich sonst auch nur auf der Pizza dulde!

Andererseits stellt man sich die Frage, ob dann alle anderen Duschlotionen nur für Frauen sind? Falls das so wäre, bewegen wir uns dann schon bald in Richtung Unisex-Duschzeug?

In diesem Sinne…die Vielfalt der Dinge ;-)