Dez 10

Donnerstag

Termin – Winter-pl0gbar-KL 2009

geschrieben von Lenny um 21:57 Uhr.

So hat ja garnicht lange gedauert diesmal. Der Termin steht endlich!

Am Samstag, den 12.12.2009 findet nun unsere nächste pl0gbar statt.

Ab 20.00 Uhr geht es los!

Im St. Martin in Kaiserslautern.

Wie immer an dieser Stelle von mir der Vorschlag des gemeinsamen Abendessens ;-)

Auch diesmal habe ich wieder ein Event bei mixxt angelegt.

Dez 01

Dienstag

Update: Bitte abstimmen! :)

Wann soll die Winter-pl0gbar-KL stattfinden?

  • Sa. 12.12.2009 (83%, 5 Votes)
  • So. 13.12.2009 (17%, 2 Votes)

Alle Stimmen: 6

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Das Jahr neigt sich schon bald dem Ende zu, da haben wir uns gedacht, “machen wir doch noch eine Winter-pl0gbar” :)

Problematisch wird sicherlich die Terminplanung dieses Mal, da viele bereits schon durch die Weihnachtsfeiern in den Betrieben gebunden sind. Trotzdem fände ich eine pl0gbar an einem Wochenende passend, damit möglichst viele, auch von außerhalb, noch kommen können.

Vorschläge meinerseits wären:

  • Sa. 12.12.
  • So. 13.12. ?
  • So. 20.12.

Wenn jemand noch weitere Vorschläge hat, kann er diese gerne in den Kommentaren kund geben und dann wird abgestimmt ;-)

Als Programmpunkte würde ich vorschlagen: gemeinsames Abendessen und/oder Besuch des Weihnachtsmarktes.
Bei einem Sonntags-Termin könnte man auch ein Früh Spätstück (gegen 12/13 Uhr) planen.

Auf jeden Fall darf wieder viel diskutiert werden!

Okt 13

Dienstag

Immer wieder kann man hilfreiche Tipps lesen zur Online-Reputation. Viele dieser Artikel sind aber einfach nur überspitzt,  hoch dramatisiert und leider wohl auch überbewertet.

Meistens richten sie sich an Einsteiger, die ihren Erstkontakt mit dem Internet mit einer Registrierung, z.B. beim StudiVZ feiern. Kurz darauf hören sie dann von einem Kumpel, der schon knapp zwei Tage länger angemeldet ist, von Eingriffen in die Privatsphäre und davon, dass nun gewiefte Arbeitgeber auch Online-Profile nach Unstimmigkeiten und Bildern von Saufgelagen durchforsten. Wenig später ändert man dann fix seinen Namen auf dem Portal und passt noch dazu die Privatsphäre-Einstellungen (Neudeutsch “Preiwässi Sättinks”), nach den Empfehlungen des Kollegen, an. Zurück bleibt für Außenstehende eine leere Seite ohne Inhalt (”Kontännt”), die noch dazu unter dem falschen Namen “Graf Zahl” o.Ä. sinnfreiem  erscheint. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Entscheidung, das Profil ist nun wirklich sicher. Jetzt können nach Herzenslust Bilder hoch- und runtergeladen werden, findet ja eh keiner mehr. Die Online-Reputation geht damit gegen Null. Fail.

Andere machen vermeindlich alles richtig und wollen es auf Business-Netzwerken, wie Xing so richtig krachen lassen. Es wird das Bild hochgeladen, zu dem damals noch die Mutter kommentiert hat: “Da siehst Du so richtig erwachsen aus”. Wir erinnern uns an dieser Stelle auch kurz daran, dass solche Mütter mit eben solchen Kommentaren ihre Kinder auch gerne mal zu PopStars oder DSDS ins direkte Verderben schicken.

Nachdem mit dem Profil-Photo die erste Hürde überwunden ist, macht man sich daran seinen Werdegang, von der Geburt bis hin zur morgentlichen Busfahrt zum Arbeitsplatz, zu beschreiben. Dabei fasst man noch kurz zusammen, was man eigentlich so kann: lesen, schreiben, reden (viel und reichlich), rechnen (nicht so dolle und auch bitte keine so krummen Zahlen). Vielleicht erwähnt man noch kurz, dass man zwischen Geburt und Busfahrt, also quasi auf dem Weg zum Bus noch BWL studiert hat.

Stolz gibt man den eigenen Namen bei Google ein und findet einen, aus Sicht der Mutter gutaussehenden, BWLer. Top, da bin ich nun, die Online-Reputation!

Hat man sich nun mit den üblichen Verdächtigen der Social-Networks beschäftigt, geht man gerne noch einen Schritt weiter Richtung Web2.0. Man möchte nicht nur gefunden werden, sondern man möchte dem Ganzen auch etwas zurückgeben und in Diskussionen und Beiträgen Reputations-Punkte sammeln. Nach einiger Zeit stellt man dann also fest, dass man wohl der einzig wahre “Ralf Müller” ist. Zumindest der einzige, der in fünf verschiedenen Social-Networks mitmischt. Außen Top-Hits, innen Geschmack und einiges an Fachwissen (”Knoff-Hoff”), sollen diese Suchergebnisse an Eindruck vermitteln.

Nun kann man sich natürlich folgende Situation vorstellen. In einer BWLer-Sekte (Xing-Gruppe), lernt man einen Ex-Studenten kennen, der zufälligerweise an der selben Uni studiert. Dann freundet man sich natürlich im StudiVZ an, der Kollege tritt mit Kommentaren die Bilder breit und erzählt das allen seinen Xing-Kollegen. Man sieht seine so mühsam errichtete Reputations-Bastille zusammenbrechen. Das Gefühl ist in etwa das gleiche, wie wenn man noch das Geräusch im Ohr hat, als man den Papierkorb auf dem Dekstop leerte und nun anfängt eine wichtige Datei zu suchen. Die siehst Du so schnell nicht wieder.

Aber Alles halb so wild, ist ja nur eine Xing-Gruppe nichts öffentliches, nur für Mitglieder und auch nur für zugelassene mit original BWLer-Profil-Bild. Die Trennung von Privatem und Offiziellem hällt also auch hier wunderbar stand.

In den Medien hört man öfter mal, dass Amokläufe und Flugzeugabstürtze über dieses Twitter publiziert werden. Kann man sich ja mal anschaun. Graf Zahl aka Ralf Müller fängt nun also auch an zu Twittern; naja zuerst nicht so richtig, dann haut man mal ein paar SEO-Links raus und gibt anderen Tipps, wie man richtig viele Follower an Land zieht. Die Anzahl der Posts stagniert erstmal, bis man selbst merkt, dass 1.000 Follower vielleicht etwas hochgegriffen sind, wenn man selbst nur 30 hat. Nundenn.

Nach langem hin und her entschließt man sich dann aber, Twitter nur noch privat zu nutzen. Man folgt einfach ein paar Usersn, die ähnliche miese Beiträge schreiben und freut sich am Miteinander.

Später im richtigen Job Twittert man ja gerne mal zwischendurch. Plötzlich kommt der Kollege rein und fragt: “Sag mal surfst Du schon wieder während der Arbeitszeit auf diesem Twitter?” Du guckst nur genervt und twitterst noch schnell ein kurzes: “Man dieser n00b weiß nichtmal was Twitter eigentlich ist.” und fügst wenig später noch an: “…soll er doch zu dieser Niete von Chef gehen und sich beschweren.”

Die Frage ist eigentlich dann nur noch, wie lange es dauert, bis einer der übrigen Mitarbeiter die Verknüpfung von Graf Zahl zu Ralf Müller herstellt und das dann dem Chef beichtet. Auf jeden Fall hat man dann unter Umständen ganz lange Zeit nachzudenken, was man an welchem Online-Profil besser machen könnte. Vielleicht hätte man auf dem Xing-Profil nicht doch die Twitter-Url für Jederman angeben sollen. Who knows.

Sicher ist aber auf jeden Fall, dass man privates und geschäftliches im Internet meiner Meinung nach garnicht trennen kann, zumindest nicht auf Dauer. Der Google-Elefant vergisst nie. Zum durchschauen einer solchen Fassade braucht man in der Regel nur, entweder einen schlauen Menschen oder eine dumme Suchmaschine. Was passiert, wenn ein schlauer Mensch eine dumme Suchmaschine bedient erleben wir ja täglich am eigenen PC. Man findet zu den Dingen, nach denen man eigentlich gesucht hat, auch all diejenigen, von denen man garnichts wissen wollte; Stichwort “pony geschwollene zunge”. Wenn ich also nicht will, dass irgendeine Information von mir im Netz wiederzufinden ist, dann poste ich sie auch nicht in selbiges Medium.

Umgekehrt halte ich es für unsinnig zu behaupten, dass Alles was im Netz gefunden wird, später auch gegen einen verwendet wird. Derjenige, der noch nie besoffen war, zahlt den ersten Stein auf dem nächsten Betriebsausflug. Das Problem hat man aber im richtigen Leben auch, denn man weiß nie im Vornherein, was Andere über einen selbst denken und was sie wiederum dann als Information weitergeben.

Damit möchte ich diesen Beitrag nun auch beenden und hoffe, dass einige mal drüber nachdenken, was Sie alles über sich veröffentlicht haben in all den Netzen auf denen sie angemeldet sind und was man vielleicht besser machen könnte, um sich selbst möglichst originalgetreu anderen zu präsentieren, ohne dabei über die Stränge zu schlagen. Erstmal Maß halten, dann erst Maß trinken ;-)

Eine weitere Meinung zu diesem Thema findet man übrigens im Blog von Marco Ripanti.

Sep 07

Montag

Los ging es um 19.00 Uhr und endete dann erst gegen kurz nach 1.00 Uhr.

Mit dabei waren diesmal @kaOz, @cOenesthesia, @blOOdsurfer, @muskatkeks, @iizsarah, @harald112 und @leibinet.

Allgemeines Kompliment an die Runde für’s lange Durchhalten und die tollen Gespräche.

Freue mich auch immer wieder, dass sich uns mehr und mehr Leute anschließen. Weiter so! ;-)

Apr 28

Dienstag

Eigentlich habe ich mir immer vorgenommen, nach außen hin, keine politischen Statements abzugeben, egal in welcher Form auch immer.

Das ist leider garnicht so einfach, wie ich letztens erst wieder feststellen musste.

Wie viele sicherlich wissen, bin ich viel auf Twitter unterwegs. Dort kommt es oft auch zu mehr oder weniger politischen Diskussionen. Auch haben sich viele Parteien zum Ziel gesetzt, dort vertreten zu sein, um ihre parteilichen Ziele nach außen zu tragen. Das ist ja an sich nichts schlimmes.

Trotzdem widerstrebte es mir jemandem zu followen, der sichtlich einer bestimmten Partei angehört. Warum kann ich nicht einmal genau sagen. Ich schätze, ich ziehe es einfach vor, mich politischen Ideologien zu entziehen. Natürlich habe ich auch eine politische Meinung, wie sie auch jeder haben sollte. Doch sehe ich mich dadurch noch lange nicht mit einer Partei verbunden.

Ein weiterer Punkt, an dem ich gezögert habe, war das Zensursula T-Shirt, das zur aktuellen Debatte um die Internet-Zensur angeboten wird. Ich fand das Shirt und auch die Idee dahinter eigentlich ganz gut. Gerade als Person, die mit dem Internet aufgewachsen ist und natürlich aufgrund meines Berufes, sehe ich es sehr kritisch, was dort geschieht. Aber ich möchte nicht auf der Straße von Passanten angesprochen werden, warum ich gerade dieses Shirt trage, um mich dann politisch rechtfertigen zu müssen. Das können andere viel besser. Zudem kommt: Wer durch ein Shirt noch darauf aufmerksam gemacht werden muss, worum es geht, der hat den Zug meiner Meinung nach sowieso schon verpasst.

Wenn mich jemand zu einem Thema befragt, dann habe ich eine Meinung, diese ist aber in der Regel nicht politischer Natur. Auch wenn manche das vielleicht gerne hinein interpretieren.

Warum genau ich so eingestellt bin, kann ich auch noch kurz erläutern:
Und zwar tagten auch schon in Freundeskreisen politsche Debatten, in der jeder seine Meinung kund tat. Im Endeffekt dreht man sich mit den Argumenten im Kreis und man ist vielleicht auch noch erschüttert, dass selbst enge Freunde, subjektiv betrachtet, eine andere Vorstellung von politischen Themen haben, als man selbst. Da wäre es mir vielleicht doch lieber gewesen, wenn die Gespräche nicht stattgefunden hätten. Denn diese können den Blickwinkel zu einer Person unter Umständen gravierend verändern und in ein deutlich schlechtes Licht rücken.

So viel dazu! ;)

PS.: Wer am Ende dieses Textes immernoch denkt: “Na toll wieder so ein Jugendlicher, der nicht wählen geht, weil er keine Ahnung hat, was in der Politik abgeht.” Naja derjenige hat den Text einfach noch nicht verstanden, würde ich behaupten. Einfach nochmal lesen, vielleicht hilft’s!

Apr 07

Dienstag

Am Donnerstag, den 2ten April fand die erste pl0gbar in Kaiserslautern statt.

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Kommen wir mal direkt zu den Fakten:

  • Von neun mehr oder weniger “festen Zusagen” erschienen sieben Teilnehmer!

Diese teilten sich, wie folgt auf:

  • Pfälzer 4:3 Saarländer
  • Jungs 5:2 Mädels

An der Verteilung der Geschlechter müssen wir also wohl noch etwas arbeiten ;-)

Auf jeden Fall kann man die pl0gbar als vollen Erfolg verbuchen. Gerade weil ich Anfangs eher skeptisch war, was die Anzahl der Teilnehmer betrifft, war ich zu guter Letzt angenehm überrascht! In Kaiserslautern ist eben doch mehr los, als sich auf den ersten Blick vermuten lässt.

Zwischen den Teilnehmern hat es direkt “gefunkt”. Man bewegt sich eben doch irgendwo auf einer gemeinsamen Basis, auf der sich sehr gut Freudschaft und Kollegialität aufbauen lässt. Aussagen wie “Wo hast Du den/die kennengelernt? Im Internet???” gelten als altbacken und gehören nun auch offiziell der Vergangenheit an. Lange Gesprächspausen gab es kaum, immer wieder haben verschiedene “Redner” das Wort ergriffen und einen regen Austausch angezettelt.

Nicht bereut habe ich auch, dass ich für unser erstes Treffen eine Location ausgewählt habe, in der kein WLAN-Zugang verfügbar war. Bis auf obligatorische Handys wurden keine weiteren Gadgets ausgepackt, was von allen Besuchern sehr begrüßt wurde.

 

Diskutiert wurden nicht nur technische Themen, wie Bloggen, Twittern, Laptops, sondern auch Wein, Kochen, Küchen und Architektur ;)

Zum Abschluss dieses Beitrags noch ein paar Eindrücke, die nach der Veranstaltung geäußert wurden:

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Weitere Meinungen und Info’s zur pl0gbar gibt es bei @Ultes und Harald und natürlich im Mixxt-Netzwerk.

PS.: Es muss nicht immer Wein sein ;-P

Sep 29

Montag

In einem Forum zur xbox360 kamen die Teilnehmer mal wieder auf das Thema “Killerspiele” und ich kam nicht drumherum auch mal was aus meiner Sicht dazu beizutragen. Ich habe den Auszug direkt übernommen, daher kann es vorkommen, dass nicht jeder Satz auf Anhieb einen Sinn ergibt für Außenstehende.

[...]

Das ist natürlich ein Thema, was sich super verallgemeinern lässt. Genau das machen auch die Politiker mit “Killerspielen”.

@<Teilnehmer> muss ich teilweise Recht geben, denn was man dem Kind “zutraut” zu spielen liegt im Ermessen der Eltern und nicht irgendeiner Altersvorgabe, die der Staat für angemessen hält.

Es gibt viel mehr Jugendliche, die durch solche Spiele beeinflussen lassen als Kinder. Denn Kindern fehlt zum Einen oftmals der Bezug des Spiels zur Realität und zum Anderen sind sie nicht dem gesellschaftlichen Druck eines beispielsweisen Pubertierenden ausgesetzt.

Das ein Erwachsener vor dem Spiel sitzt ändert übrigens nicht am Spiel selbst, denn es bleibt ein Spiel bei dem die Tötung von Menschen möglichst realitätsnah umgesetzt werden soll. Von der Verharmlosung solcher Debatten sollte man also absehen.

Falsch ist auch die Schuld immer auf die Politiker zu schieben. Viele Ereignisse in der Vergangenheit haben gezeigt, dass Eltern sich nicht genügend mit Materie der Spiele befassen. Das hängt auch damit zusammen, das in vielen Familien beide Elternteile berufstätig sind und sie sich somit auch weniger mit ihrem Kind beschäftigen als das früher etwa der Fall war. Das ist genau so wie die steigende Gewaltbereitschaft der Jugendlichen ein Problem unserer heutigen Gesellschaft.

Ich für meinen Teil denke, dass die strengere Kontrolle von Altersvorgaben sehr wohl von Nöten sind. Manchmal frage ich mich allerdings, ob die Kriterien, nach denen Altersabstufungen gesetzt werden realistisch und angemessen sind. Was einen zu der Frage bringen mag, wer solche Bewertungen eigentlich durchführt? Sind es tatsächlich auch Leute, die Ahnung haben von den jeweiligen Spielen.

Auf der anderen Seite, sollten sich Eltern viel mehr um die Interessen und Gedanken ihrer Kinder kümmern und sich auch mit ihren Problemen auseinander setzen. Denn nur auf diese Art und Weise kann man als Eltern gewährleisten, dass man nicht den Draht zu ihnen verliert und sie in “andere Welten” abtauchen und sie so versuchen ihren Frust abzubauen.

Um nochmal zum eigentlichen Topic zurück zu kommen:

Phillips Eltern haben sich wohl schon gewisse Sorgen um die Thematik gemacht, ansonsten würden sie sicherlich nicht die Funktion des “Familientimers” einsetzen und es wäre ihnen schlichtweg egal, wie lange ihr Sohn spielt. Aber wie ich vermute, haben sie es nicht bis zur letzten Konsequenz durchdacht. Denn ich wage es zu bezweifeln, dass ein 12-Jähriger in der Lage ist die Thematik der genannten Spiele zu erfassen und die Grenze zwischen “Gut” und “Böse” zu ziehen.

Gerade junge Eltern sind oft nicht in der Lage solche Situationen richtig einzuschätzen. Vor ein paar Wochen war ich in einem Spieleladen und habe gehört, wie ein junger Vater und seine Freundin den Verkäufer gefragt haben, ab wann denn ein Kind den Nintendo DS bekommen kann. Dabei stellte sich heraus, dass der Sohn erst vier Jahre alt war. ich gehe davon aus, dass der Vater selbst einen DS wollte und einen Vorwand gesucht hat ;-)

Der Verkäufer war aber genau, wie ich der Meinung, dass es noch etwas zu früh sei. Man muss sich nur mal überlegen, was für das Kind in diesem Alter wichtig ist: Lesen, Schreiben, Rechnen, Kommunikation und Spiel mit Gleichaltrigen usw. Das wären alles Schritte, die der Junge evtl. verpasst, weil ihn seine Eltern an den DS geklemmt haben. Man muss sich überlegen, ob man seinem Kind damit wirklich einen Gefallen tut. Dafür muss man die Konsequenzen einer Materie, wie den “Videospielen” kennen, denn dazu sind vorallem Kinder, aber auch Jugendliche noch nicht in der Lage. Der Satz “aus Fehlern lernt man” greift hier leider nicht, da die Unterscheidung zwischen “Richtig” und “Falsch” noch garnicht getroffen werden kann. Diese Tatsache ist keine Frage des Alters, sondern des Verstehens und Begreifens und im Endeffekt der Erziehung.

So jetzt haben auch die Eltern mal wieder ihr Fett weg. Man sollte aber nicht vergessen, dass dies sehr schlecht verallgemeinert werden kann, da es gerade bei der Erziehung sehr große Unterschiede gibt. Es kommt eben auf den Stamm an, von dem der Apfel fällt.

Ich habe meine erste Spielekonsole (die xbo360) erst mit 21 Jahren bekommen und musst sie mir selbst kaufen.

Meine Eltern haben mich damals mit einem PC bestückt und das hat nun einen Informatiker aus mir gemacht ;-)

Jul 28

Montag

Freundschaft

geschrieben von Meikchen um 11:19 Uhr.

Aus gegebenem Anlass über die Freundschaft:

Was wäre das Leben ohne Freunde? Richtig… nichts! Denn: mit wem sollten wir unsere Freude, unsere Sorgen und unsere Geheimnisse teilen, wenn nicht mit unseren Freunden!?!

“Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein.” Um mich mal den Worten Ralph Waldo Emersons zu bedienen. Natürlich ist es nicht immer leicht, ein Freund zu sein…doch wenn man es recht bedenkt: mit ein kleinwenig Anstrengung sollte es einem doch gelingen. Darunter zählt auch, sein Gegenüber mit all seinen kleinen Macken, Ecken und Kanten so zu mögen bzw. anzunehmen, wie er ist…

Es ist von Natur aus auch schon immer so, dass Menschen ihre Freunde einteilen: es gibt auf dieser Welt (so hab ich mir sagen lassen) Smalltalkbekanntschaften (zählen die überhaupt zur Kategorie „Freunde“??), „normale“ Freunde (was auch immer DAS ist!), gute Freunde und beste Freunde. Doch wenn wir ehrlich sind: Was bringt uns eine solche Einteilung?

Meiner Meinung nach nicht viel, denn entweder sind die Menschen, mit denen man sich gerne umgibt, Freunde oder eben nicht! Die Steigerung „gut, besser, am Besten (oder doch Paulaner?!) kann man einfach nur auf Bier anwenden…und in diesem Falle würde es sicherlicht nicht Paulaner werden! Bei Freunden sind solche Einteilungen fehl am Platz!

Wer reflektiert, ohne sich selbst zu bescheißen, wird merken, dass die Menschen, die man selbst vormals als „beste/bester“ bezeichnet hat, oftmals längst keinen Platz mehr im jetzigen Leben haben. Das kann viele Gründe haben… meistens lebt man sich im Laufe der Zeit jedoch schlichtweg auseinander. Deshalb die Gründe in seinem Gegenüber zu suchen, oder gar die eigenen Unzulänglichkeiten auf die andere Person zu projizieren, zeugt nicht gerade von geistiger Reife, doch auch diese Art von Menschen soll es geben. Es ist nun mal eben immer leichter, anderen den schwarzen Peter unterzumauscheln, als die Suppe, die man sich selbst eingebrockt hat, auszulöffeln.

Seinen eigenen Status als Freund kann man auch nicht dadurch „aufpolieren“, indem man andere Freunde herabsetzt, grundlos kritisiert, stalkt oder beleidigt… (erst recht nicht, wenn man diese gar nicht kennt!) Aber na ja…alles soll vorkommen in dieser großen, verrückten Welt! Kann man machen nix, oder wie war das?! Selbst Blaise Pascale wusste davon ein Lied zu singen als er sagte: „Ich stelle als Tatsache fest, dass, wenn alle Menschen wüssten, was jeder über den anderen sagt, es keine vier Freunde in der Welt gäbe“

Doch sei es wie es sei, ich schließe mich Marcus Tullius Cicero und seiner Aussage

„Das schönste Geschenk, das die Götter den Menschen verliehen, ist die Freundschaft.
Mögen manche auch den Reichtum, die Macht, die Ehre oder die Gesundheit preisen,
ich ziehe Freundschaft und Weisheit allen anderen Gütern vor.
Im Glück wie im Unglück verlangt der Mensch am meisten nach Freundschaft.“

an.

Ohne Freunde, sind wir nichts auf dieser Welt! Mit wem sollten wir unsere Freude, unsere Sorgen und unsere Geheimnisse…schlichtweg unser Leben teilen, wenn nicht mit ihnen?!
Deshalb bin ich froh, dankbar und stolz, so tolle Freunde auf diesem Planeten gefunden zu haben! Ich würde sie / euch für kein Geld dieser Welt mehr hergeben wollen!