Jul 29

Donnerstag

Update: Die pl0gbar findet nun am Freitag, 13.08.2010 ab 20.00 Uhr statt!

Auch wenn es das Wetter zur Zeit nicht vermuten lässt, sollte es dieses Jahr doch noch eine pl0gbar in Kaiserslautern geben!

Wie gewohnt werde ich hier einige Termine am Wochenende vorschlagen und darüber abstimmen lassen, wann die pl0gbar stattfinden soll.

Als Location schlage ich weiterhin das St. Martin vor. Weitere Vorschläge sind auch hier herzlich willkommen!

Beginn wäre zwischen 19.00 Uhr und 20.00 Uhr; open end.

Hier bitte noch abstimmen:

Wann soll die Sommer-pl0gbar stattfinden?

  • Fr, 13.08. (50%, 3 Votes)
  • Sa, 14.08. (50%, 3 Votes)
  • Fr, 06.08. (33%, 2 Votes)
  • Sa, 07.08. (33%, 2 Votes)
  • Sa, 21.08. (17%, 1 Votes)
  • Fr, 20.08. (0%, 0 Votes)

Alle Stimmen: 6

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Jul 14

Mittwoch

“Finde Freunde, Kollegen und Mitschüler!”, so lautet eines der Features auf der Startseite der Wer-kennt-wen-Community (kurz “wkw”). Eigentlich müsste man aber eine Fußnote anführen mit dem Zusatz: “…aber nicht ohne Umwege”.

Wer mir bei Twitter folgt, könnte wissen, dass ich von diesem Web-1.0-Portal nicht allzuviel halte. Allerdings wollte ich es am Wochenende tatsächlich mal wissen…

Ausgehend von einer Standardsituation “Was macht der/die [Name],[Vorname] aus [Stadt] jetzt eigentlich so?”, machte ich mich in wkw auf die Suche.

Schnell stellte sich heraus, dass die Kombination aus [Name],[Vorname] unter den registrierten Nutzer sehr häufig vorkam. Für [Name],[Vorname] und [Stadt] blieben die Resultate gänzlich aus.

Wenn man ein bisschen die Medien verfolgt hat, weiß man, dass die Portale StudiVZ, wkw & Co. oft in die Kritik geraten sind, wegen Sicherheitslücken und Datenschutz-Problemen. Das hat im Endeffekt viele User dazu bewegt ihre persönlichen Daten dermaßen zu reduzieren, dass die Plattform an sich kaum mehr einen Sinn macht.

Ich kann einen Max Mustermann über die Suche nicht mehr finden, weil er nun Xam Beispielmann als (für ihn logisches?) Synonym verwendet und nicht mehr seinen richtigen Namen. Die Stadt in der er wohnt hat er garnicht erst angegeben, aber ich kann vielleicht noch herauslesen, dass er den Film Titanic zum brechen fand, wie millionen anderer Männer auch. Im Übrigen ist “eigentlich Alles” kein Musikgeschmack!

Da wir auf der selben Schule waren habe ich beschlossen, mich an der Gruppensuche zu versuchen. Leider musste ich auch hier feststellen, dass ca. zehn unterschiedliche Gruppen aufgelistet wurden, die allesamt ähnliche Namen hatten. Wenn man sich die Mitglieder der Gruppen so ansah, merkte man jedoch schnell, dass sich die Gruppen garnicht so sehr unterscheideten: Viele Gesichter fand man in einer anderen Gruppe wieder. Vermutlich hatten diese das selbe Problem wie ich, sie waren sich nicht sicher, welche Gruppe die richtige ist und sind kurzerhand in allen beigetreten.

Um den Kreis der in Frage kommenden Gruppen weiter einzuschränken, kann man sich etwas an der Karte orientieren. Hier werden die Mitglieder aus Punkt dargstellt. Man kann also Ballungsräume erkennen und somit manche von vornherein ausschließen.

Im Endeffekt blieben mir noch etwa drei Gruppen zum Durchstöbern. Jetzt ist die Schulzeit natürlich auch schon ein Weilchen her und man versucht sich vorzustellen, wie der-/diejenige heute wohl aussehen würde. Diese Vorstellung vergleicht man dann mit den Bildern am Schirm. Insgesamt ein sehr aufwändiger Prozess, der nicht immer zum Erfolg führt. Ich hatte aber Glück und habe meine Zielperson tatsächlich ausfindig machen können!

Das ist eigentlich auch der Grund, wieso wkw für mich noch “Web 1.0″ ist. Die Daten sind zwar gewissermaßen erfasst worden, aber sie haben keine Struktur. Die Gruppen-Funktion unterliegt der Willkür. Es sollte eigentlich möglich sein alle Absolventen der Schule XY aus dem Jahrgang 1999 herauszufiltern, geht aber nicht, weil es die Datenstruktur nicht hergibt.

Die Community bleibt also für mich bis auf Weiteres in ihrer Funktion als “Freunde-Such-Maschine” unbenutzbar.

Jul 12

Montag

bimo. -bimo? -BIMO!

geschrieben von Lenny um 14:19 Uhr.

Neulich war ich Zeuge, wie eine Bäckereifachverkäuferin ihre wohl unwissenden Kolleginnen darüber aufgeklärte, dass der Abschiedsgruß “bimo” so viel bedeutet wie “bis morgen”.

Darüber hinaus gab sie mit klugscheißericher Betonung preis, dass es sich dabei um ein “Internet-Kürzel” handelte.

Ich verbringe ja wirklich viel Zeit im Internet, aber derart dämliche Wortverstümmelungen sind auch mir noch nicht unter gekommen.

Meiner Meinung nach sollte man solchen Nutzern die Breitband-Verbindung wieder auf 56K drosseln, damit sie wieder mehr Zeit haben, darüber nachzudenken, was sie schreiben und vielleicht auch noch, wie man es denn richtig schreibt.

Vermutlich wird es demnächst zu diesem Begriff auch noch die passende WKW-Gruppe geben: “Ich sag’ bimo und keiner versteht mich…”